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Variantenstudie ARA Kienberg

04.06.2018

Im Auftrag des Amts für Umwelt des Kantons Solothurn hat HOLINGER eine Variantenstudie für die ARA Kienberg erstellt. Darin wird deren Sanierung verglichen mit der Ableitung des Abwassers in die ARA Wittnau. Bei der vorgesehenen Leitungsführung müssten verschiedene Bäche unterquert werden. Deshalb haben zwei angefragte Bauunternehmen anstelle einer Freispiegelleitung eine Druckleitung vorgeschlagen, die in einem kombinierten Verfahren aus Pflügen und Spülbohren erstellt würde. So können die Kosten für die Verlegung der knapp 4 km langen Leitung niedrig gehalten werden. Bei weiteren Abklärungen entstand die Idee, das Abwasser nicht mit Pumpen zu befördern, sondern allein durch den vorhandenen Höhenunterschied von 90 m. Die Druckleitung muss dabei ständig eingestaut bleiben: Sie wird mit einem Schieber am Auslass reguliert, der Signale vom Speicherbecken auf der ARA erhält. Der Betrieb der Leitung erfolgt batchweise. Eine solche Lösung wurde in Deutschland bereits erfolgreich realisiert und von der TU Dresden wissenschaftlich begleitet. Ob das Konzept auch im Kanton Solothurn umgesetzt wird, ist noch offen.