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Kläranlage Dresden-Kaditz: Inbetriebnahme der Abluftbehandlungsanlage an der Klärschlammverladung

13.07.2022

Aufgrund von Reklamationen aus der Bevölkerung über unangenehme Gerüche wurden die HOLINGER Ingenieure 2019 (Büro Dresden) mit der Planung zweier Abluftbehandlungsanlagen auf der Kläranlage Dresden-Kaditz beauftragt: Abluftbehandlungsanlage (Neubau) an der Klärschlammverladung, Ausbaugröße 12.000 m³/h und Ertüchtigung (Ersatzneubau) einer bestehenden Abluftbehandlungsanlage für angeschlossene Schlammspeicher-Becken, Ausbaugröße 12.000 m³/h.

Im Zuge der Vorplanung wurden verschiedenste Konzepte und Verfahren zur Problemlösung untersucht und mit den Wichtungskriterien des AG bewertet. Zudem lieferte Geruchsmessungen an der Klärschlammverladung und angeschlossenen Schlammspeicher die Ergebnisse zur Festlegung der notwendigen Ausbaugröße der Abluftbehandlungsanlagen. Schlussendlich entschied sich die Stadtentwässerung Dresden GmbH für das Verfahren der Photoionisation zur Abluftbehandlung, welches im Weiteren planerisch umgesetzt wurde.

Besondere Anstrengungen erforderte die Genehmigungsplanung. Für die Abluftbehandlungsanlage an der Klärschlammverladung wurde von der Behörde neben dem Bauantrag auch ein Antrag nach BImSchG gefordert und durch uns erstellt. Dies erforderte neben Einbindung externer Gutachter auch die Einarbeitung und Anwendung eines neuen digitalen Antragsprogramm, spezifisch für Sachsen (ELiA).

Im Frühjahr letzten Jahres begannen die Bau- und Montagearbeiten auf der Kläranlage. Trotz der anhaltenden Lieferschwierigkeiten insbesondere von Armaturen und Rohrleitungen konnte Ende des Jahres 2021 die Abluftbehandlungsanlage an der Klärschlammverladung in Betrieb genommen werden.

Dazu veröffentlichte die Stadtentwässerung Dresden GmbH folgenden Artikel am Donnerstag den 23. Dezember 2021 in der Sächsischen Zeitung, Teil Dresdner Zeitung: In diesem Jahr 2022 folgen nun noch diverse Umbauarbeiten im Bestand mit Anschluss an die neue Abluftbehandlungsanlage an der Klärschlammverladung, die Montagearbeiten und Inbetriebnahme der zweiten Abluftbehandlungsanlage (Ersatzneubau) sowie die abschließenden Probebetriebe beider Anlagen.